ARCHIV: News aus Weinberg und Keller


Die Trauben teilen - warum?

Juli 2015

 

 

 

 

 

Wir haben nun unsere Anlagen „ausgedünnt“, das bedeutet, dass wir überschüssige Trauben auf den Boden geschnitten bzw. die Trauben geteilt haben. Beim „Traubenteilen“ schneiden wir die Hälfte der Traube mit der Schere weg. Die restlichen Beeren erhalten so mehr Platz und verteilen sich beim Wachsen um das restliche Stielgerüst. Dies sind gezielte Maßnahmen, um optimale Qualität zu sichern und somit Voraussetzung für die Produktion hochwertiger Weine.



Wochenlanges Entblättern ist nun angesagt!

Juni 2015

Die Trauben erreichen die beste Harmonie von Reife, Frische und Frucht im Halblicht bzw. Halbschatten – luftig aber vor aggressiver Mittagssonne geschützt. Das „Herunterlösen“ der Trauben und wochenlanges Entblättern der Traubenzone ist nun angesagt! Das Entfernen der Blätter sorgt auch  für eine bessere Belüftung der Trauben und schnelles Abtrocknen nach Regenfällen und reduziert so die Krankheitsanfälligkeit.


Der Siegerwein beim VernatschCup:

St. Magdalener vom Pfannenstielhof

Ein attraktiver Wein mit viel Charme!

Auch in diesem Jahr wurde der St. Magdalener vom  Pfannenstielhof zum Siegerwein beim Vernatsch Cup gekürt.

Dieser Wein besticht durch ein intensives leuchtendes Rubinrot und ist ein  frischer, fruchtiger, angenehmer und sehr zugänglicher Wein, der aber trotzdem komplex, saftig, vollmundig und feinwürzig ist. Mit seiner eleganten Gerbstoffstruktur bereitet er unmittelbares Trinkvergnügen.

Der St. Magdalener vom Pfannenstielhof  wird als traditionsreicher aber auch moderner Wein geschätzt. Er ist eine einheimische Spezialität und ein geselliger und äußerst vielfältiger Speisenbegleiter.

Hannes und Margareth Pfeifer: “Wir lieben ihn, weil er so gut in unsere Landschaft und zu unserer ländlichen Lebensart passt, gerade deshalb hat er einen Stammplatz in unserem Alltag.“

Die Trauben für diesen Wein wachsen im klassischen St. Magdalener Anbaugebiet auf gut durchlüfteten, wärmespeichernden Moränenschuttböden. Sie werden als gemischter Satz von 95% Vernatsch und 5% Lagrein traditionell auf Pergeln angebaut und werden gemeinsam geerntet und vergoren.

Hannes Pfeifer: „Gerade in so schwierigen herausfordernden Jahren wie 2014 kommt es auf die Wahl der richtigen Rebsorten am jeweiligen Standort, die Güte der Lagen und der Böden, auf präzise und zeitgerechte Handarbeit im Weinberg und auf saubere handwerkliche Kellerarbeit an.“


Unser St. Magdalener ist wieder Siegerwein beim VernatschCup!

19. Mai 2015, vigilius mountain resort

Hannes, Veronika, Margareth und Anna Pfeifer bei der Prämierung.
Hannes, Veronika, Margareth und Anna Pfeifer bei der Prämierung.

Wir freuen uns sehr , dass der St. Magdalener classico Doc des Pfannenstielhofes anlässlich des VernatschCups 2015 zum "VERNATSCH DES JAHRES" (Kategorie St. Magdalener) gekürt wurde. 

 

Der Südtiroler Vernatsch Cup wurde von Ulrich Ladurner, Othmar Kiem und Günther Hölzl ins Leben gerufen, um den qualitätsvollen Vernatsch zu fördern. Die einzigartige Atmosphäre des vigilius mountain resort, Designhotels von internationalem Format, bietet die ideale Bühne für diesen authentischen und typischen Südtiroler Wein.

Zur abschließenden Vernatsch Gala 2015 servierte Küchenchef Matteo Contiero Köstlichkeiten aus der Küche des vigilus mountain resort. „Der Vernatsch ist ein traditioneller Wein, der heute wieder sehr modern ist. Er gefällt durch seine Leichtigkeit und Frucht,“ betont Othmar Kiem, Weinfachjournalist und Organisator des Vernatsch-Cups. „Der große Andrang zur Vernatsch-Gala zeigt, dass der Vernatsch bei den Weingenießern wieder hoch im Kurs steht.“

Mit Freunden feierten wir bei der Vernatschgala den Siegerwein.
Mit Freunden feierten wir bei der Vernatschgala den Siegerwein.

Die ersten Rebblüten!

14. Mai 2015

Unten in der Mitte sieht man wie die oben verwachsenen Blütenblätter als Käppchen abgeworfen werden.
Unten in der Mitte sieht man wie die oben verwachsenen Blütenblätter als Käppchen abgeworfen werden.

Die Einzelblüten des Gescheins (so heißen die Trauben bis zur Blüte) werfen die oben verwachsenen Blütenblätter als Käppchen ab. Und dann ist es auch schon passiert, denn beim Abwerfen bestäubt sich die Blüte selber. Deutlich sieht man die Staubgefäße und die Narbe.

Bei warmer Witterung entwickeln sich die Traubenbeeren nach der erfolgten Bestäubung gut, bei Regen und Kälte neigen sie zum „Verrieseln“, das bedeutet dass nicht jede Rebblüte später auch eine Beere ausbildet.


Die Reben "leuchten"!

23. April 2015

"DIE REBEN LEUCHTEN!" Eine Bauernweisheit aus alten Tagen sagt, dass zu Georgi (Hl. Georg, 23. April) die Reben leuchten. Die Garzen (jungen Triebe) sprießen kraftvoll und entfalten das frische Reblaub, so dass jetzt ein unvergleichliches „Rebenleuchten“ das ganze Gebiet mit einem zarten Schimmer überzieht. 


Zusehen, wie die Reben wachsen!

16. April 2015

18. April 2015


12. April 2015

14. April 2015



Es tut sich was!

April 2015

In diesen warmen Frühlingstagen kann man den Reben bei ihrer unglaublich rasanten Entwicklung zusehen.

Wir können das tagtäglich tun, nachdem die Reben um unseren Hof herum wachsen. Damit auch Sie an diesem Schauspiel teilnehmen können, stellen wir immer wieder aktuelle Fotos auf unsere Website: siehe DAS JAHR 2015 IN FOTOS.

Sehr interessant ist auch der Vergleich mit den Fotos bzw. Daten der vergangenen Jahre.


Biegen und Binden

Februar 2015

Nun ist im Weinberg die Zeit fürs „Biegen und Binden“. Durch ein gleichmäßiges Aufteilen der Reben beim  „Reben binden“ schaffen wir Grundvoraussetzungen für einen gut verteilten Traubenbehang und das Wohlbefinden der Reben und somit für die Qualität unserer Weine. 


Wir bringen "Ordnung" in die Pergeln!

Jänner 2015

Ein guter Wein entsteht nicht im Keller, sondern im Weinberg.  Und bereits beim "Rebenschneiden" setzen wir die erste Maßnahme zur Qualitätssicherung für das Weinjahr. Dabei wird das einjährige Holz bis auf ein bis zwei "Läufer" weggeschnitten und "gefirmt", d.h. von überschüssigen Auswüchsen, Bändern und Rebresten befreit. Somit herrscht wieder "Ordnung" in den Pergeln.

Die Reben im Vordergrund sind bereits geschnitten.
Die Reben im Vordergrund sind bereits geschnitten.

WineAward für Lagrein Riserva Doc 2011

November 2014

 

Der WineAward wird vom Merano Winefestival an besonders prestigevolle Weine vergeben, um ihre Wertschätzung zusätzlich anzuheben. Diese Weine wurden im kleinen Amphitheater im Kurhaus präsentiert, um ihr unbestrittenes Potential zu betonen und um ihre volle Ausdruckskraft zu garantieren.



"Einschneidende" Arbeit

Juli 2014

Weil wir höchste Anforderungen an die Qualität der Weintrauben stellen, haben wir in den letzten Wochen in intensiver Handarbeit die Trauben halbiert. Dieses Vorgehen hat große Auswirkungen auf den Ertrag, aber vor allem auf die Gesundheit und Qualität der wachsenden Trauben.

Ein guter Wein entsteht im Weinberg und nicht im Keller!


Die Trauben beginnen zu färben

15. Juli 2014

Nun beginnen die Trauben sich zu verfärben und werden nun langsam weich. Die Einlagerung von Fruchtzucker setzt ein, die Säure nimmt ab.

Wir dünnen nun konsequent die Trauben aus; zum Teil halbieren wir sie. Diese Arbeit machen wir um einerseits Pilzkrankheiten vorzubeugen und andererseits regulierend auf die Erntemengen einzuwirken. Beides wirkt sich wesentlich auf die Qualität des späteren Weines aus: Durch das Ausdünnen sind eine Erhöhung des Mostgewichtes und eine Konzentrierung der wichtigsten Inhaltsstoffe möglich. Die Trauben müssen frei hängen und dürfen nicht durch Blätter verdeckt sein.


Auszeichnung für Lagrein vom Boden

10. Juli 2014


Die Beeren wachsen und wachsen

16. Juni 2014

Die Reben im Gleichgewicht und ein harmonisches Wachstum sind unser Ziel aller Maßnahmen im Weinberg. Deshalb sind die Harmonie und das richtige Verhältnis zwischen Pflanze, Holz, Blättern und Trauben entscheidend und bestimmen unsere Arbeiten im Weinberg.

Die Traubenbeeren sind nun erbsengroß, der Traubenkamm ist noch sichtbar und die Trauben beginnen sich abzusenken. In aufwendiger Handarbeit holen wir nun die Trauben zwischen Reben, Blättern und Drähten herunter, so dass sie frei hängen. Die Traubenzone wird ausgelichtet, dabei werden jene Blätter und Triebe entfernt, welche die Trauben zu stark verdecken, so dass die heranwachsenden Früchte genügend belüftet werden. Da die Traubenzone immer wieder zuwächst, wiederholen wir diese Arbeit im Laufe des Sommers mehrmals.

Diese Arbeiten sind eine gezielte Maßnahme zur Förderung der Traubenqualität, denn dadurch ergeben sich mehrere Vorteile: ein geringerer Krankheitsdruck durch mehr Belichtung und Durchlüftung und somit eine reduzierte Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, dickere Schalen und verstärkte Farbstoffeinlagerungen bei gut belichteten Beeren.



Die Fruchtentwicklung hat begonnen

3. Juni 2014

Nach der Befruchtung schwellen die Fruchtknoten an, die Staubblätter welken und bleiben teilweise noch hängen. Das "Putzen der Beeren" wird nun abgeschlossen.


Hl. Urban, Schutzpatron für Winzer, Wein und Wetter

24. Mai 2014

Hl. Urban, geschnitzt vom Grödner Bildhauer Heindl Moroder Doss (1925 - 2012).
Hl. Urban, geschnitzt vom Grödner Bildhauer Heindl Moroder Doss (1925 - 2012).
Der 25. Mai wird auch Urbanstag genannt. St. Urban gilt als der Weinheilige schlechthin, denn er soll als Wetterheiliger gegen Frost, Hagel, Blitz und alle Unwetter schützen. Vor allem die Reben und die Weinberge werden unter seine Obhut gestellt.

Der Legende nach verbarg er sich vor seinen Verfolgern hinter einem Weinstock. In der christlichen Symbolik wird er deshalb oft mit einer Traube oder einem ganzen Rebstock in der Hand abgebildet.

 

Einige Wetterregeln zum Urbanitag:

 

Scheint die Sonne hell am Urbanitag, wächst guter Wein nach alter Sag’;

wenn es aber regnet, ist nichts gesegnet.

 

Urban, lass’ die Sonne scheinen, damit wir nicht beim Weine weinen.

 

Wie der Urban sein Wetter hat, so findet’s auch in der Lese statt.

 

Der Urban mit viel Sonnenschein, der segnet unsere Fässer ein.

 

Wie's Wetter am Sankt Urbanstag, so der Herbst wohl werden mag.

 

Scheint die Sonne am Urbanitag, wächst guter Wein nach alter Sag'.


Vernatsch des Jahres

21. Mai 2014

Zum elften Mal wurde in diesem Jahr der Vernatsch Cup im vigilius mountain resort am Vigiljoch ausgetragen und stieß dabei auf mehr Interesse denn je. Eine unabhängige Jury, bestehend aus Fachjournalisten, Sommeliers, Winzern und Önologen verkostete und bewertete die Weine.

Am 20. Mai fand die Vernatsch-Gala statt, bei der die Siegerweine und derem Produzenten prämiert wurden. Zu ausgewählten Kreationen von Vigilius-Küchenchef Mauro Buffo bewies der Vernatsch seine Vielseitigkeit als Speisenbegleiter.

Wir freuen uns über diese große Auszeichnung für den

St. Magdalener classico Doc 2013 vom Pfannenstielhof.


Der zarte Duft der Rebblüte ist einzigartig!

Ein wichtiges Ereignis im Jahreslauf der Rebe ist die Blüte, die zurzeit im Weinberg stattfindet.  Unscheinbar und im Verborgenen öffnen sich die Blüten; dabei werden die Blütenkäppchen abgestoßen. Der Fruchtknoten ist nackt und wird von den Staubblättern kranzförmig umgeben. Für die Bestäubung sind keine Bienen nötig, denn die Rebe ist ein Selbstbefruchter. Für einen optimalen Fruchtansatz braucht es leichten Wind, keine extreme Hitze und nicht zu viel Regen. Genau so, wie das Wetter zurzeit ist.


Die ersten Blüten öffnen sich

13. Mai 2014

Heute sehen wir die ersten geöffneten Blüten. Das Blühen der Reben ist ein wichtiges Ereignis zwischen dem Austrieb im Frühling und der Ernte im Herbst.

Der Blütenstand der Rebe ist eine Rispe. Die Weinreben sind zweigeschlechtlich und befruchten sich daher selbst.

Die Blüte beginnt heuer also zwei Wochen früher als im letzten Jahr. Entsprechende Fotos finden Sie unter "das Jahr 2013".



Die Einzelblüten trennen sich

11. Mai 2014

Die noch geschlossenen Einzelblüten trennen sich, spreizen sich ab und werden sichtbar. Lange wird es bis zum Blügbeginn nicht mehr dauern!


Die Einzelblüten spreizen sich ab

22. April 2014

Die Gescheine sind nun voll entwickelt, die Einzelblüten spreizen sich etwas ab.


Es wächst und wächst

16. April 2014

Mehrere Blätter sind nun entfalteet. Die Gescheine vergrößern sich, die Einzelblüten sind noch dicht zusammengedrängt.


"Gescheine" sind deutlich sichtbar

10. April 2014

Der milde Winter und die warme Witterung der letzten Wochen zeigen Wirkung! Mehrere Blätter sind nun voll entfaltet und die Gescheine sind deutlich sichtbar. Die Einzelblüten sind noch dicht zusammengedrängt.

Geschein ist der Name für den länglichen, rispenartigen Blütenstand der Weinrebe. Ein Geschein besteht aus 300 bis 400 weiblichen und männlichen Einzelblüten.


Die Reben "leuchten"!

6. April 2014

Eine Bauernweisheit aus alten Tagen sagt, dass zu Georgi (Hl. Georg, 23. April) die Reben leuchten. Aufgrund des milden Winters und der derzeitigen warmen Tage trifft dies heuer jetzt schon zu. Die Garzen (jungen Triebe) sprießen kraftvoll und entfalten das frische Reblaub, so dass jetzt ein unvergleichliches „Rebenleuchten“ das ganze Gebiet mit einem zarten Schimmer überzieht.


Erste Gescheine sichtbar

2. April 2014

Einige Blätter sind nun entfaltet. An der Triebspitze sind erste Gescheine sichtbar.


Die Knospen brechen auf

22. März 2014

Im Stadium des Knospenaufbruchs werden unentfaltete Blätter sichtbar. Sie werden in Rosetten zusammengehalten, deren Basis noch durch die "Wolle" geschützt wird. Ein "kleines Wunderwerk"!


Wolle-Stadium

20. März 2014

Im Wolle-Stadium ist ein wolleartiger brauner Haarbesatz an den geschwollenen Knospen zu erkennen.


Die Reben "weinen"!

17. März 2014

Wenn im Frühjahr der erste frische Saft von den Wurzeln in die Rebstöcke getrieben wird, "weinen" die Reben an den Schnittstellen. Es ist ein deutliches Zeichen, dass der Kreislauf der Natur von Neuem beginnt.


Auch im Winter gibt's genug zu tun

20. Februar 2014

Wenn im Frühjahr der erste frische Saft von den Wurzeln in die Rebstöcke getrieben wird, "weinen" die Reben an den Schnittstellen. Es ist ein deutliches Zeichen, dass der Kreislauf der Natur von Neuem beginnt.

Nach dem Rebenschnitt werden die Ruten an die Reben angebunden, bevor im Frühjahr neue Triebe für einen neuen Weinjahrgang wachsen.

Die beim Rebenschneiden entfernten überschüssigen Triebe, die am Boden liegen, werden eingemulcht.

Danach richten wir die Pergeln auf: wir kontrollieren die Pfähle (Säulen und Schaltern) sowie die Drähte und tauschen schadhafte Teile aus.


JOHANNES PFEIFER    PFANNENSTIELWEG 9     I-39100 BOZEN    SÜDTIROL    T +39 0471 970884    info@pfannenstielhof.it


Anfahrt mit Navigationsgerät:

Sollte das Navi die Nummer 9 nicht annehmen, so geben Sie BOZNER BODEN MITTERWEG ein und folgen den gelben Schildern "Pfannenstielhof".

 

Impostazione del navigatore:

Qualora il navigatore non accettasse il numero 9, inserite VIA MEZZO AI PIANI e poi seguite le indicazioni gialle “Pfannenstielhof”.